Donnerstag, 16. August 2007

Nachbetrachtung zur 3. Vortragsreihe (2):


Video-Interviewreihe
Ars Moriendi
Dank an die „Gönner“

Dank der positiven Reaktion und der finanziellen Unterstützung aus dem Kreis der „Gönner“ (passende Schweizer Bezeichnung) unseres HMK konnten wir sofort mit der Umsetzung unserer Pläne beginnen. Unsere Gespräche mit den „Betroffenen“ - Patienten aber auch Ärzten/Pflegern, Wissenschaftlern – werden sich mit verschiedenen Aspekten des „Lebens vor dem Sterben“ befassen.

Dabei dreht sich alles um die Grundfrage: Was macht heute eine menschenwürdige, eine aktive Sterbebegleitung aus?

Die ersten Video-Interviews mit Kurt Bliefernicht vom Leitungsteam Hospiz Luise, Hannover, Prof. Höfling, Staatsrechtler Uni Köln, und Schwester M. Christina, stellv. Leiterin Hospiz Sankt Katharina, Frankfurt, sind in diesem „tagebuch“ zu sehen/hören.

Montag, 13. August 2007

Wolfram Höfling - Staatsrechtler - Fortsetzung Interview

Prof. Wolfram Höfling, Institut für Staatsrecht, Universität zu Köln und Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Hospizstiftung im Interview mit Johannes Beckermann. 2. Teil

Donnerstag, 19. Juli 2007

Nachruf

„Tuis enim fidelibus vita mutatur non tollitur“

“Er hat das Zeitliche gesegnet“, diesen Satz hören wir leider nur noch selten. Auf unseren Freund, Dr. Konrad Schneller, trifft diese Bezeichnung im vollen Umfang zu. Am Samstag, den 15. Juli 2007, ist er im Kreise seiner Familie von seinem jahrelangen, zermürbenden Leiden erlöst worden. Wir sind dankbar, daß wir am 1. Mai bei strahlendem Wetter noch seinen 70.sten Geburtstag feiern konnten.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, von der er in den letzten Wochen trotz schwindender Gesundheit in vollem Bewußtsein und in großer Klarheit Abschied genommen hat.

Wir verlieren mit Konrad Schneller einen der engagiertesten und kreativsten Mitglieder im HMK. Er war Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender von Beginn an.

Bis zuletzt hat er alle unsere Veröffentlichungen einer konstruktiv-kritischen Prüfung unterzogen. Seine eigenen Texte waren von großer gedanklicher Prägnanz geprägt – und haben damit bei „google“ Spitzenplätze errungen.

Ich werde unseren, meinen Freund Konrad in dankbarer Erinnerung behalten.


Johannes W. Beckermann

Donnerstag, 28. Juni 2007

Nachbetrachtung zur 3. Vortragsreihe

„LEBENszeichen – LEBENsentscheidung“

Am 21. Juni ist unsere diesjährige, zusammen mit dem „Haus am Dom“, Frankfurt, verantwortete Vortragsreihe zu Ende gegangen. LEBEN in seinen verschiedenen Phasen war das Thema – vom Anfang bis zum Ende. Die Vorträge waren qualitativ hochwertig. Das Interesse der Zuhörer stieg allerdings merklich an als die
persönlich interessierenden Fragen nach der Autonomie zum Lebensende, zur richtig verstandenen Sterbebegleitung (Hospiz, Palliativmedizin, Patientenverfügung) im Mittelpunkt standen.

Um die Zeit bis zur nächsten Reihe – Schirmherr wird dankenswerterweise Bischof Dr. Joachim Wanke aus Erfurt -, sinnvoll zu überbrücken und insbesondere um einige Aspekte der „Lebensentscheidungen“ kontinuierlich weiter zu vertiefen, planen wir eine „Video-Reihe“ auf unserer Internetseite (blogger, „tagebuch“).

Die Themen „zum Lebensende“ – nicht etwa (Glaubens-)Fragen zum „Leben nach dem Tode“ – stoßen bei vielen Menschen und auch in der Öffentlichkeit auf großes Interesse. Wir wollen versuchen, aus unserer christlichen Sicht das Bild einer menschlichen Gesellschaft zu zeichnen, z.B. durch persönliche Interviews aus Hospizen und Palliativstationen. Das verstehen wir als unseren konstruktiven Beitrag gegen die Forderung nach der Legitimierung der „aktiven Sterbehilfe“ bzw. den Angeboten von „DIGNITAS“.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Veranstaltungshinweis: "Leben am Ende"

"Kampf aus dem Leben" basierend auf Clint Eastwood's Kinofilm "Million Dollar Baby".

Donnerstag, den 21. Juni 2007
um 18 Uhr im Haus am Dom

Maggie`s Leben ist ein Kampf. Bei ihrer Geburt ist sie deutlich untergewichtig. Dennoch kämpft sie sich mit allen Mitteln in das Leben hinein. Mit 31 beginnt sie ihre Karriere als Boxerin. Mit großer Ausdauer, Ehrgeiz, Fleiß, Talent und ihrer unbändigen Willenskraft und dank ihres (zunächst widerwilligen) Trainers erhält sie die Chance ihres Lebens – einen Kampf um die Welt- meisterschaft. Trotz unfairer Methoden ihrer Gegnerin steht
sie kurz vor dem Gewinn.

Als der Kampf schon beendet scheint, streckt die Gegnerin sie mit einem unfairen Schlag nieder, sie stürzt und verletzt sich schwer. Als Maggie wieder aufwacht, ist sie vom Kopf abwärts gelähmt. Ohne künstliche Beatmung und Ernährung kann sie nicht überleben. Während sie früher um das Leben, um bestimmte Chancen mit Erfolg „gekämpft“ hat, sieht sie jetzt für sich keine Möglichkeit mehr. Mit der ihr eigenen Zielstrebigkeit, sie beißt sich sogar ihre Zunge durch, beginnt sie ihren letzten Kampf - den „Kampf aus dem Leben“.