Dieser jährlich begangene Welttag dient der Sensibilisierung und Ächtung von Diskriminierung und Misshandlung alter Menschen. Die Thematik bzw. Notwendigkeit dieses Erinnerungstages mag manchen überraschen - aber es handelt sich leider nicht um Einzelfälle.
In Deutschland werden von den rund 2,2 Mio (mit deutlich steigender Tendenz) Pflegebedürftigen gut 1,2 Mio zuhause von Angehörigen betreut. Seriöse Schätzungen (offizielle Zahlen gibt es nicht) gehen von jährlich bis zu 150.000 Fällen der Vernachlässigung bzw. des Missbrauchs aus. Diese hochsensible Thematik wird seit einigen Jahren intensiver zur Kenntnis genommen. Vielfache Initiativen - z.B. HsM "Handeln statt Misshandeln", "Pflege in Not" - bieten praktische umfassende/professionelle Hilfe und Beratung an. Auch die Wissenschaft hat sich der Fragen rund um die häusliche Pflege angenommen. Beispiele: Überforderung: Wie definiert man sie, wie entsteht sie und wie kann man entgegenwirken? Welcher Grad an Professionalisierung ist bei Pflege notwendig? Gibt es ein Recht auf gewaltfreie Pflege? Fixierung: Wo endet die Autonomie der Pflegebedürftigen? Technische Mittel: Hilfe oder Überwachung? Verdacht des Missbrauchs: Welche rechtlichen Möglichkeiten zum Eingreifen gibt es - bzw. fehlen - bei Erwachsenen (Betreuung)?
Am 8. Juni fand anlässlich des WEAAD in Berlin eine gut besuchte Tagung (incl. szenischer Einführung, Vorträgen und Podiumsdiskussion) statt. Der Veranstalter hatte uns erlaubt, diesen Tag (teilweise) mit der Videokamera zu begleiten. Wir werden diesen Film als "Spezial" im Rahmen unserer Reihe "Leben mit Behinderungen" ins Netz stellen. Wir möchten damit unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Thematik noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit eindringt, Ihr
J. Beckermann
Montag, 27. Juni 2011
Mittwoch, 11. Mai 2011
Für den Schutz der Mutter, für die Zukunft des Kindes
Bitte rufen Sie den Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) an, wenn Sie verzweifelt sind, weil Sie ein Kind erwarten, wenn Sie niemanden haben, dem Sie sich anvertrauen können, wenn Sie nicht wissen, wo Sie das Baby zur Welt bringen sollen, wenn Sie sich nicht in der Lage sehen, das neugeborene Kind zu behalten. Der SKF hilft und beschützt! Sie erreichen ihn telefonisch: 0800 78 00 900. Die Internetadresse ist: http://www.aktionmoses.de/
Montag, 29. November 2010
Zu Gast im Alfred-Delp-Haus, Oberursel
Johannes Beckermann im Gespräch mit Stefan Solf, dem Leiter des Alfred-Delp-Hauses, Oberursel über Wohnen und Leben für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
Dienstag, 15. Juni 2010
no go - slow go - go go. Ein Gespräch in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik
Johannes Beckermann (HMK-Leben e.V.) im Gespräch mit Dr. Kathrin Tatschner, Chefärztin und Dr. Elisabeth Jentschke, Dipl. Psychogerontologin
Mittwoch, 10. März 2010
Eine Herausforderung zu leben
Unsere Gesprächspartner sind die Sozialpädagogin Claudia Langanki und ihr Sohn Max
(22). Frau Langanki ist als Beraterin in der Universitätskinderklinik Mainz tätig; ein ganz besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Begleitung nach Diagnose vor der Geburt von behinderten Kindern.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Reelle Chancen zur Kontaktaufnahme

Internet, YouTube, Twitter, Facebook, Foren, Google: In den letzten Monaten häufen sich die (häufig nur warnenden) Artikel über die „Gefahren und Risiken der Nutzung des Internet“. Jugendliche bringen heute einen großen Teil ihrer (Freizeit-)Zeit im Internet zu. Mit großer Offenheit und unter Angabe erstaunlich persönlicher Informationen berichten sie aus ihrem Leben, suchen Anknüpfungspunkte, Informationen, Kontakte - auch Hilfe und Rat (von Gleichgesinnten).
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Zweckmäßigkeit/Zulässigkeit, gar Notwendigkeit der Babyklappe haben die Befürworter ihre Haltung damit gerechtfertigt, daß „Schwangere in Not“ vor der Geburt mit den Beratungs- und Hilfsangeboten zu oft nicht erreicht werden. Die Zahlen scheinen das zu bestätigen, die Beratungsanfragen gehen zurück. Welcher zusätzliche Ansatz bietet bessere Erfolgsaussichten? Wie und wo findet man diese Mütter? Plakate – auch mehrsprachig – sprechen nur einen Teil der Zielgruppe an, außerdem fehlt es an der erforderlichen Systematik, der Zufall spielt eine (zu) große Rolle. Es reicht sicher nicht aus, darauf zu vertrauen, daß die Mütter schon den Weg zu einer Beratungsstelle finden werden.
Die neuen Medien bieten ein weites Feld früher nicht gekannter Möglichkeiten. Sie gilt es aktiv, systematisch und zielstrebig zu nutzen.
Johannes Beckermann
(Bild: F. Franz)
Samstag, 28. November 2009
Das Leben gewinnen
Das Leben gewinnen. Johannes Beckermann im Gespräch mit Rainer Schmidt, evangelischer Theologe, Buchautor und mehrfacher Meister in Paralympics Tischtennis. Ein Interviewprojekt von Johannnes Beckermann, HMK Leben in Zusammenarbeit mit Sonja Toepfer. Die Website von Rainer Schmidt finden Sie auf: http://schmidt-rainer.com/
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