Dienstag, 23. Juni 2009

Neue Videointerviewreihe geplant!

Vom August 2007 bis Februar 2009 haben wir zwölf Videointerviews zum Thema „ARS MORIENDI“ „Leben vor dem Lebensende“ geführt – im Raum Frankfurt, aber auch in Berlin, Erfurt, Hannover, Köln und Rüdesheim. Diese jetzt abgeschlossene Reihe ist im Internet zu sehen.

Als Ergänzung planen wir eine neue Videointerviewreihe unter dem Thema „Leben mit Behinderungen“. Dabei haben wir bewußt die Beschränkung auf Behinderte vermieden; niemand von uns weiß, mit welchen Behinderungen er eines Tages leben muß. Wie steht es dann bei uns mit der gesellschaftlichen Akzeptanz? Welche Hilfen werden von wem angeboten? Was muß zusätzlich geschehen? Ein einführendes Gespräch haben wir mit dem Leiter des St. Vincenzstifts, einer bekannten Einrichtung der Behindertenhilfe, geführt.

Wie definieren wir gelungenes Leben? Trotz hartnäckiger Werbungsversuche – die plakative Gesundheit allein kann es wohl nicht sein, schon ein kurzer Aufenthalt im St. Vincenzstift belehrt uns eines Besseren. Gespräche mit Ärzten, Betroffenen, mit Selbsthilfegruppen u.v.a. werden das Bild vervollständigen.

Alle Betroffenen gezielt zu fördern statt (nur zu) fordern – so lautet unser Anliegen.

Montag, 25. Mai 2009

ARS MORIENDI Videointerviews in/ mit

07. 08. 07 Hospiz Luise, Hannover

08. 08. 07 Prof. Höfling, Köln
(Autonomieverlust, Patientenverfügung)

15. 08. 07 Katharina Hospiz, Frankfurt

23. 08. 07 Dr. Sahm, Offenbach
(Sterbebegleitung im Krankenhaus)

07. 09. 07 P. Kehl SJ, Frankfurt
(Christliche Hoffnung angesichts des Todes)

20. 11. 07 Sabine Kistner, Frankfurt
(Neue Formen der Trauerbegleitung)

04. 12. 07 Hospiz Advena, Erbenheim (audiophon)

24. 01. 08 Weihbischof Dr. Hauke, Erfurt
(Kolumbarium)

13. 05. 08 Dr. Berg, Frankfurt
(Palliativstation)

15. 07. 08 Frau C. Sievert, Berlin
(Alten-/Pflegeheim)

17. 02. 09 St. Josef Krankenhaus, Rüdesheim
(Ambulantes Hospizzimmer)

18. 02. 09 Pfr. J. Metzner, Frankfurt
(Zentrum für Trauerpastoral)

Montag, 2. März 2009

Vom Umgang mit Tod und Sterben - Trauerzentrum Frankfurt

Johannes Beckermann, HMK Leben im Gespräch mit Joachim Metzner C.O. Pfarrer im Zentrum für Trauerseelsorge, St. Michael, Gellertstraße 39
60389 Frankfurt, http://www.frankfurt.oratorium.org/; http://hmk-leben.de/

Das ambulante Hospiz-Zimmer im Krankenhaus

Die evangelische Pfarrerin Beate Jung-Henkel und die Benediktinerin Philippa Rath sprechen über das ambulante Hospiz-Zimmer im Krankenhaus Sankt Josef in Rüdesheim.

Sterben - Fallen in den dunklen Abgrund?

Philippa Rath, Benediktinerin in der Abtei St.- Hildegard spricht in ihrer Eigenschaft als Seelsorgerin im Krankenhaus St. Josef, Rüdesheim. Sie spricht über menschenwürdiges Sterben, Leiden und die Trauer von Angehörigen.

Samstag, 4. Oktober 2008

Ruf uns an, damit dein Baby leben kann

ANONYME BERATUNG / VERTRAULICHE GEBURT

"AKTION MOSES" des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)
"Ruf uns an, damit dein Baby leben kann!

Ungewollt Schwangere in ihrer oft als ausweglos empfundenen psychischen Notlage sehen manchmal keinen anderen Ausweg, als ihr Neugeborenes auszusetzen bzw. sogar zu töten.

Diesen Frauen und ihren Kindern soll konkret und umfassend geholfen werden: durch die "Aktion Moses", ein anonymes Beratungs- und Hilfsangebot vor (und/oder nach) der Geburt. Auf eine Babyklappe wird bewußt verzichtet.

Das oberste Ziel ist der Lebensschutz des Kindes.

Erstrebenswert ist, daß die Mutter sich in Kenntnis der ihr zur Verfügung stehenden Hilfen zu einem gemeinsamen Leben mit ihrem Kind entschließt.

Sollte die Mutter sich nicht dazu durchringen können, übernimmt der SkF die Kosten der Geburt. Anschließend erfolgt die "Arm-zu-Arm" Übergabe an eine Vertrauensperson. Zusammen mit einem bewährten Netzwerk (Krankenhäuser, Behörden) werden Schritte für eine gesicherte Zukunft des Kindes unternommen.

Um dem (adoptierten) Kind später die Suche nach seiner Herkunft zu erleichtern, hinterlegt die Mutter ihm zugängliche Informationen ("Vertrauliche Geburt").

"Aktion Moses" - Telephonservice

Bei ihrer Suche nach Beratung und Hilfe wählen die Schwangeren - auch aus Gründen der Anonymität - zunehmend den Weg über das Internet. Diese Hilfe ist abrufbar über die jederzeit erreichbare, kostenlose Notrufnummer: 0800 - 780 0900